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Im Rahmen ihrer Fraktionssitzung in Dietfurt begrüßen die Freien Wähler im Landkreis Neumarkt, dass ihr Antrag vom 16. Januar 2025 zur moderaten Stellenerhöhung beim Kreisjugendring (KJR) endlich auf der Tagesordnung der Kreistagssitzung am 17. November steht.
„Wir haben uns seit Monaten dafür eingesetzt, dass dieser Antrag endlich behandelt wird – jetzt ist die Chance da, ein klares Signal für die Jugend im Landkreis zu setzen“,
sagt Fraktionsvorsitzender Thomas Thumann. Beantragt ist eine Aufstockung von 1,8 auf 2,8 Stellen, gestützt auf ein Gutachten des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbands (BKPV) und eine Berechnung des Bayerischen Sozialministeriums bzw. des Bayerischen Jugendrings. Beide kommen zu dem Schluss, dass der KJR mehr Personal braucht, um seine vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können.
Thumann betont: „Die Jugendarbeit im Landkreis Neumarkt steht und fällt mit engagierten Menschen – haupt- wie ehrenamtlich. Es geht nicht um Luxus, sondern um eine vernünftige personelle Ausstattung, damit die vielen Projekte, Freizeitangebote und Bildungsinitiativen auch künftig zuverlässig umgesetzt werden können.“
Kreisrat Sebastian Schauer ergänzt:
„Der KJR trägt mit großem Engagement zur politischen Bildung, zur Freizeitgestaltung und zur Förderung des Ehrenamts bei. Gerade in einer Zeit, in der junge Menschen Orientierung und Mitgestaltung suchen, ist diese Arbeit wichtiger denn je. Wer hier investiert, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und zeigt, dass ihm die nächste Generation am Herzen liegt.“
Auch außerhalb der Freien Wähler wächst die Unterstützung: SPD, Grüne und ÖDP haben sich bereits in der Haushaltssitzung im Frühjahr klar für eine Stärkung der Jugendarbeit ausgesprochen.
„Wir hoffen, dass alle Fraktionen den Wert der Jugendarbeit über Parteigrenzen hinweg erkennen“, sagt René Meyer, Pressesprecher der Freien Wähler.
„Nach fast einem Jahr Diskussion ist es gut, dass der Antrag nun endlich sachlich beraten wird. Die Jugendarbeit verdient Klarheit und Verlässlichkeit.“
Martin Meier, Landratskandidat der Freien Wähler, unterstreicht abschließend die Bedeutung des Antrags:
„Mit der Behandlung des Antrags im November kann der Kreistag zeigen, dass Jugendarbeit im Landkreis Neumarkt den Stellenwert bekommt, den sie verdient. Wir setzen auf ein deutliches Votum für die Jugend – als Signal für Verlässlichkeit, Miteinander und Zukunftsorientierung.“