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Quo vadis Stadtentwicklungskonzept

Wann und Wie geht es weiter vor der Burg, es wäre endlich an der Zeit, Entscheidungen zu treffen

Als am 15. Januar der Parsberger Stadtrat beschloss, bei der Fa. IQ-Projektgesellschaft ein Stadtentwicklungskonzept erstellen zu lassen, war man sich in den Reihen der FW-PWG-Fraktion eigentlich sicher, dass es endlich mit dem Projekt Burgstraße und der Diskussion über die Erneuerung des Hirschenkellers weitergeht. Seitdem sind drei Monate ins Land gezogen und - nichts ist geschehen, abgesehen von einer Diskussion um die Erneuerung oder Sanierung einer untergeordneten Stützmauer.  Wenn es mit dieser Geschwindigkeit weitergeht, werden wir wohl die Einweihung eines neuen Burgvorplatzes unseren Enkeln übertragen müssen.

Die Installierung einer begleitenden Arbeitsgruppe hätte eigentlich schon im Winter erfolgen können. Zumindest wäre es angebracht gewesen, dass ein genauer Zeitplan in einer öffentlichen Stadtratsitzung vorgestellt worden wäre. In der Vergangenheit hat es sich schon oft gezeigt, dass ein verspäteter Anfang nie mehr aufgeholt werden kann und meistens noch weitere Verzögerungen hinzukommen, wir erinnern uns an das Baugebiet auf der Breiten, welches sich anfangs ebenfalls verzögerte und die Bauwilligen dann Monate warten mussten.

Gerade vor der Burg wäre es an der Zeit Entscheidungen über den Hirschenkeller zu treffen, kostenintensive Sanierung oder Abriss und Errichtung eines neuen Gebäudes. Vorgabe an die Projektgesellschaft war ja auch, bei dieser Entscheidung vordringlich mitzuhelfen, bisher wurde drüber nicht mal gesprochen. Und einer klugen Entscheidung sollten nun mal eine umfangreiche Bestandsaufnahme und ein ermitteltes Nutzungskonzept vorausgehen.

Bekanntermaßen ist die PWG der  Meinung, dass der Hischenkeller aufgrund der baulichen Substanz und der örtlichen Situation kein erhaltenswertes Gebäude ist.

Sanierungskosten würden nach Meinung der FW-PWG ca. 1 Mio. betragen. Alle negativen Eigenschaften (Höhensituation, Engstelle, geschlossenes Haus, gebundene Außengestaltung, usw.) blieben erhalten und es bestehen keine Auflagen durch Denkmalschutz. Warum will man diese Chance nicht nutzen?

Die nach Beseitigung des Hirschenkellers freigesetzte Fläche sollte durch einen unterhalb des Burgfrieds zu  errichtenden Querbaus funktional gestaltet werden.

Aus diesem Grund befragten die Mitglieder der PWG im Rahmen eines Info-Standes Parsberger Bürger, welche Vorstellungen sie vom Burgvorplatz hätten. Dazu wurden auch Fotomontagen vorgelegt. Nahezu übereinstimmend sprachen sich 90 Prozent der Befragten dafür aus, den Hirschenkeller abzureißen und einen nicht zu großen Ersatzbau zu schaffen. Dieser Bau sollte aber nicht zu groß sein und sich in die Ansicht der Burg einfügen, wobei durchaus eine moderne Architektur passen könnte. Eine große Halle wurde von allen Betrachtern abgelehnt.

Beispieldarstellung (Fotomontage) mit einem kleinen Gebäude im Vordergrund.

Auffallend war, dass die meisten der Gesprächspartner großes Interesse an der Gestaltung des Burgvorplatzes hatten und sehr angetan davon waren, dass sie mal gefragt wurden und ihre Meinung sagen konnten. Bei den Parsberger Freien Wählern ist man sich einig, dass die Bürger einer Neugestaltung sehr aufgeschlossen gegenüber stehen und Bürgerbeteiligung kein leeres Versprechen bleiben darf.

 


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