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40jähriges Bestehen der PWG

40-jähriges Bestehen der Parsberger Wählergemeinschaft

P W G

Am Samstag den 11.11.2006, 19.00 Uhr fand die Jubiläumsfeier zum 40-järigen Bestehen der PWG im Saal des Gasthauses „Bärenkeller“ in Parsberg statt. Durch das Programm führte der zweite Vorsitzende Herr Berthold Birnthaler.

Versetzen wir uns zurück ins Jahr 1966; In Bayern stehen Kommunalwahlen an.

Einige Parsberger schließen sich im Vorfeld der Kommunalwahlen von 1966 zu einer Wählergemeinschaft zusammen und geben dieser den Namen PWG   - Parsberger Wählergemeinschaft.

Die Initiatoren waren: Herbert Mayerhöfer, Dr. Rudolf Kaiser, Franz Sellner und Hans Dilling.

Zur Wahl tritt man mit dem Listen-Namen PWG an. Der Bürgermeisterkandidat Herbert Mayerhöfer war bereits im Stadtrat und setzt sich durch. Er wird erster Bürgermeister der PWG in Parsberg. Weitere 6 Kandidaten der PWG werden in den aus 16 Sitzen bestehenden Stadtrat gewählt. Dies sind Dr. Rudolf Kaiser, Franz Sellner, Heinz Siewert, Alois Zitzelsberger, Dr. Josef Fremmer und  Wolfgang Pöller.

Kommunalwahl 1972 - Erstmals wird in Parsberg ein hauptamtlicher Bürgermeister gewählt. Die Parsberger Wählergemeinschaft stellt Heinrich Träger, der sich in der Stichwahl durchsetzt. Im Stadtrat sind von der PWG Franz Sellner, Dr. Rudolf Kaiser, Georg Uhl und Herbert Mayerhöfer. Dr. Kaiser und Heinrich Träger ziehen mit der Kreisliste der Freien Wähler, - UPW, in den Kreistag ein.

1978 wird erstmals in dem  jetzt bestehenden Stadtgebiet gewählt. Bürgermeister wurde Wolfgang Pöller von der CSU – ein ehemaliger PWG´ler. Im Stadtrat vertreten waren jetzt noch 4 aus der PWG.

Die Kommunalwahl 1984 stellt für die PWG einen Tiefpunkt in der Geschichte dar. Nur den Kandidaten Albert Bayerl und Franz Sellner gelang der Einzug ins Stadtparlament.

Wendepunkt – die Kommunalwahl am 18.März 1990. Am Wahltag wurden drei Vertreter der PWG in den Stadtrat gewählt. Otto Freisleben (angetreten als Bürgermeisterkandidat), Hans Lang und Albert Bayerl. In den Kreistag zog wie auch 1984 Dr. Kaiser ein. 

Nun ging es bei der PWG wieder aufwärts. Man wählte eine Vorstandschaft und gab sich eine Satzung. Der ersten Vorstandschaft gehörten an: Otto Freisleben als 1. Vorsitzender, Hans Lang als Stellvertreter, Hans-Jürgen Hopf als Schriftführer und Alois Koller als Kassier, der aber bereits im November 1990 von Michael Forster abgelöst wurde.

Als man 1996 zur Wahl antrat, hatte man viele politische Erfahrungen gesammelt, Erfolge erzielt und die Meinung der PWG zu den kommunalen Themen dargestellt. Dies zeigte sich auch am Wahlergebnis, man war jetzt wieder mit vier Mitgliedern im Stadtrat vertreten: Freisleben, Lang, Forster, Hopf. Otto Freisleben und Dr. Kaiser zogen in den Kreistag ein.

Eine bedeutende Wahl sollte die von 2002 werden. Mit Michael Forster wurde ein engagierter Bürgermeisterkandidat mit kommunalpolitischer Erfahrung ins Rennen geschickt. Der PWG gelang es zwar nicht, den Bürgermeister zu stellen, konnte aber mit sechs Sitzen ein hervorragendes Wahlergebnis einfahren. 26,4 % der Stimmen konnte die PWG für sich verbuchen.

Seit 1972 sind fast ununterbrochen zwei PWGler im Kreistag vertreten und 2003 kandidierte Berthold Birnthaler zum Bezirkstag.

Die PWG betrachtet sich als dem Bürger verpflichtet und bezog auch immer wieder die Bürgerinnen und Bürger ein. Die Umfrageaktion 1992 zur Verkehrssituation in Parsberg ergab die Forderung nach einer Ampelanlage an der Velburger Straße wie auch eine Verlegung der Kreisstraße aus der Stadtmitte. Die PWG setzte sich in den nächsten Jahren vehement und immer wieder für die Errichtung der Ampelanlage ein und 2003 war das Ziel endlich erreicht.

Zum Thema fehlendes Altenheim stellte Dr. Kaiser schließlich den Kontakt zur Familie Weidlich her, die sich bald bereit fand, in Parsberg ein Altenheim zu errichten.

Eine großes Thema war ab 1996 die Ansiedlung von Globus. So wurden an einem Wochenende 1600 Unterschrift von Parsbergern pro Globus eingesammelt und an den Firmensitz geschickt - Geholfen hat es leider nichts. Globus ist an den Einsprüchen der umliegenden Gemeinden und Städte letztlich gescheitert.

Beim Bau der Parkgarage nahm man eindeutig Stellung zur Stadtentwicklung, indem man den Bürgermeister unterstützte.

Aktuell wurde in diesem Jahr eine Befragung zum Thema Burg durchgeführt. 

Unsere Heimatstadt sollte es uns wert sein, auch weiterhin unser Bestes zu geben.

Auszug aus der Rede des ersten Vorsitzenden Herrn Hans-Jürgen Hopf.

Einer der ersten - Herr Dr. Kaiser (rechts)

Es haben sich eine große Anzahl der Mitglieder zur Feier eingefunden.

von links nach rechts - Gerngroß H., Hopf H.-J. (1ter Vorsitzender PWG), Hiller G.(geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft), Goß G. (geehrt für 30 Jahre Mitgliedschaft) , Dr.Kaiser (geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft) , Forster M.(Fraktionsvors.im Stadtrat), Söllner F.(geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft), Birnthaler B. (2ter Vorsitzender PWG).

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