Neujahrsempfang 2012 der Freien Wähler Oberpfalz in Neumarkt

Die Bezirksvorsitzende Tanja Schweiger hatte zum diesjährigen Neujahrsempfang nach Neumarkt eingeladen
und erfreulich viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Banken, Handwerk und Geistlichkeit kamen und hörten den Redners zu.
Der Neumarkter Kreisvorsitzende Hans Gerngroß umriss in seiner Begrüßung das ereignisreiche Jahr 2011. Er erinnerte
an das Atomunglück in Fukushima, welches zu einem völligen Umdenken in der Energiepolitik führte und der Ausstiegsforderung
der Freien Wähler einen enormen Schub gab. Ferner hätten die Umfrageergebnisse gezeigt, dass den Abgeordneten der
Freien Wähler aufgrund ihrer hervorragenden Sacharbeit zunehmend mehr Kompetenz zugestanden wird.
Ein bemerkenswertes Wahlergebnis gab es vergangenes Jahr bei der OB-Wahl in Neumarkt. Thomas Thumann wurde
mit fast 70 Prozent im Amt bestätigt.
Es gebe keinen Grund „Trübsal zu blasen“, sondern es gelte die vielen Chancen mit Begeisterung zu nutzen.
In dieselbe Kerbe hieb Bezirksvorsitzende und MdL Tanja Schweiger. Die Freien Wähler hätten das Thema Energiewende
erfolgreich vorangetrieben, sie seien Trendsetter, wenn es um den dezentralen, regionalen Ausbau alternativer Energien
vor Ort gehe. Begeistert zeigte sie sich, dass so viele Handwerker und Mittelständler zum Neujahrsempfang der Freien Wähler
gekommen seien, denn das „Handwerk ist die tragende Säule der Gesellschaft“. Der Themenbogen umspannte die
Kommunalfinanzen, die Verbesserung der Perspektiven für die Jugend im ländlichen Raum, die Bildungspolitik und die
Abschaffung der Studienbeiträge.
Mit den bevorstehenden Landtagswahlen in Bayern setzte sich MdL Karl Vetter auseinander. Es bestehe im Moment keine
Notwendigkeit sich auch nur in irgendeiner Weise zu einer Koalitionsaussage hinreißen zu lassen.
„Der Weg ist steinig, aber es lohnt sich“, munterte der Vorsitzende des Innenausschusses, Joachim Hanisch, die Gäste auf.
Unverständlich ist für ihn, dass der Freistaat bei der Breitbandversorgung nicht längst auf bereits existierende Förderprogramme
der EU zurückgegriffen habe. Wer die finanzielle Unterstützung der EU ablehne, der lehne auch den ländlichen Raum ab.
Der Bezirksvorsitzende der Jungen Freien Wähler, Matthias Penkala aus Freystadt, zeigte die Folgen auf:
„Die jungen Menschen ziehen weg.“ Ferner forderte der 21-jährige alle Anwesende auf, das Bürgerbegehren
zur Abschaffung der Studienbeiträge in Bayern zu unterstützen.
Landrat Wolfgang Lippert aus Tirschenreuth lobte die gute Basisarbeit der Freien Wähler, ohne die eine Vernünftige Politik
von der kleinen Gemeinde bis in den Landtag nicht möglich wäre.
Musikalisch wurde der Empfang vom Duo Schocco Latte umrahmt. Eine bunte Show der Akrobatikgruppe Tortuga Pirates
rundete den gelungen Abend ab, der von Regina Weidinger hervorragend vorbereitet worden war.
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